In den Jahren von 1967 bis heute (2008) griff ich immer wieder einmal zum Malblock und Pinsel, um meine atomharmonikalen Entdeckungen durch das Malen eines Aquarells besonders auszuzeichnen. Sie sollten mich an die glückseligen Augenblicke und Stunden erinnern, in denen mir Entdeckungen gelangen, die mich tief und immer tiefer die natürliche Verankerung der Musik und unserer Gefühle in den Strukturen der Atome und Moleküle erkennen ließen. Auch die Hoffnungen, die ich mit meinen Ergründungen verband, ließ ich oft in die Bilder mit einfließen.
Die Freude, die mich jedesmal bei einem neuen bedeutsamen Fund erfüllte, war rauschhaft, manchmal aber auch voreilig, denn die Zusammenhänge schon in einem Gebiet, ob Chemie, Musiktheorie, Quantenphysik, Psychologie oder Philosophie waren sehr komplex. Ich lebte in einem Fahrstuhl der Begeisterung, mußte aber, verließ ich den Fahrstuhl, streng darauf achten, den zweiten Schritt nicht vor dem ersten zu tun. Das war besonders am Anfang nicht einfach.-Ich machte mich kundig in den Grundlagen vieler Wissensgebiete. Galt meine Leidenschaft bis 1967 hauptsächlich der Philosophie, Theologie und Atomphysik, so erlebte ich in den Jahren von 1967 bis 1970 einen Umbruch mit vielen Irrwegen auf der Suche nach dem Dur-Moll im Atom. Mein vermeintliche C-Dur/a-Moll-Entdeckung 1967 in einem H2O-Molekül war falsch. Erst der 15.2.1970 wurde zum echten Geburtstag der Atom-Harmonik, als ich in einem Wassermolekül neben C-Dur das gewaltige d-Moll entdeckte.
Von nun an befasste ich mich sehr intensiv auch mit den Geheimnissen der Chemie, Biochemie und der Geschichte der Musiktheorie. Meine Aquarelle sind wie herausgehobene Bilder aus dem Werdegang meiner Forschungen ab 1967. Die schönen Bilder mit dem falschen Atommodell der Jahre 1967 bis 1969 wuchsen mir besonders ans Herz, als ich erkannte, das sie meinen Irrtum enthielten. Ich nahm sie in meine Sammlung auf wie falsch in die Eiger Nordwand meiner Atom-Harmonik eingeschlagene Kletterhaken.
Die bloßen Gemälde genügten mir bald nicht mehr. Erschien mir ein Aquarell gelungen und gab es Auskunft über neue Wegmarken für meine Forschung, so durfte ein aufklärender Text nicht fehlen. Wurden Zahlen-Rätsel gelöst, so wurden die Geheimnisse der Beseelung unserer Welt dadurch nicht verdrängt, sondern oft geradezu erst bekräftigt. Immer mehr empfand ich meine Tätigkeit als eine Aufklärungsarbeit, die weit über die Harmonik hinausgeht und fähig war, neue Antworten zu geben auf alte Fragen nach Gott und den Zusammenhängen der Welt. Neue Fragen nach der Physik unseres Denkens und Fühlens tauchten auf, wobei ich die Mikrophysik für besonders aufschlußreich hielt, um schließlich auch die Fragen nach den Urpersonen im All innerhalb und außerhalb von Raum und Zeit anzustoßen.
Es kam mir vor, als könnte ich Schönheit und Wahrheit aus der Innenwelt der Atome, der Musik und unserer Seele besser darstellen, wenn ich zu einem Aquarell, das ich für gelungen hielt, als Erläuterung auch jeweilig einen Text schrieb. So entstanden Werke im Beieinander von Bild und Text mit verstärkter Werbekraft für die Atom-Harmonik.
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25.01.2007
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