Aquarell: Isis-Musik
29 x 41 cm, 29.1.2006
© Wilfried Krüger
Erleuchtungen in der Musik lassen uns spüren, woher wir kommen und wohin wir gehen. Sonne und Mond weisen auf die zwei Horus-Augen. Die Sonne ist das Auge des Re. Ich dachte an das königliche Re in der Guidonischen Skala und an den Zusammenhang von Isis und Iris. Siehe auch S.68, 126 und 134 meines Buches „Die Atom-Harmonik“, Trier 1996. Isis trägt auf dem Kopf einen „Stuhl oder Thron“. „Ihre Namenshieroglyphe enthält ihn ebenfalls, gekoppelt mit je einem Halbkreis, den auch die Hieroglyphe für Sirius enthält.“ (Kulturvergleichendes Lexikon, S.214. Gisela von Frankenberg, Bonn 1985). Ich malte das Aquarell „Isis-Töne“. Mir fiel bald dazu das Andante ein aus dem Klavierkonzert C-Dur, K.V.467, von Wolfgang Amadeus Mozart. Danach malte ich das Aquarell „Isis-Musik“. Ich spürte das Auftauchen eines schwebenden Des-Dur im C-Dur-d-Moll-Quintatom der F-Dur-g-Moll-Tetraktys. Fünf Orbital-Engel geben die Impulse für den Spinwechsel der Elektronen in je einem Orbital. Das Leuchtelektron im Ton d“’ löst sich ab durch Aufnahme eines Photons. Im selben Augenblick fährt das Isis-Mozart-Boot in zärtlichem Des-Dur dahin.
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